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Diagnose

Die beschriebenen Symptome müssen mindestens 6 Monate vorhanden sein, um die Diagnose Demenz stellen zu können. Es handelt sich dabei immer nur um eine so genannte Verdachtsdiagnose, da die sichere Feststellung einer Demenz heutzutage nur postmortal durch eine Hirnbiopsie erfolgen kann. Nichtsdestotrotz gibt es mittlerweile zahlreiche Methoden, die eine zuverlässige Diagnose einer demenziellen Erkrankung ermöglichen.
 
Dazu zählen folgende Diagnoseverfahren:
 
1. Anamnese (Erhebung der Krankheitsgeschichte):
  • z.B. Welche Symptome bestehen? Wann sind sie erstmalig aufgetreten? Gibt es weitere Grunderkrankungen? Werden Medikamente eingenommen? Sind andere Familienmitglieder an Demenz erkrankt?
 
2. Körperliche Untersuchung:
  • u.a. Messen von Blutdruck und Puls, Blut- und Urinuntersuchung
 
3. Neuropsychologische Tests:
  • Untersuchung der geistigen Fähigkeiten, Kurz- und Langzeitgedächtnis, Aufmerksamkeit, Konzentrationsfähigkeit, zeitliche und räumliche Orientierung
 
4. Blutuntersuchung und Liquordiagnostik:
  • um z.B. Stoffwechselerkrankungen auszuschließen bzw. um zu ermitteln, ob im Nervenwasser (Liquor) bestimmte Eiweiße vorliegen, die auf eine Demenzerkrankung hindeuten
 
5. Bildgebende Verfahren (Computertomographie, Magnetresonanztomographie):
  • Untersuchungen, um Funktionseinbußen, Infarkte, Blutungen, Tumore oder eine Schrumpung bestimmter Abschnitte des Gehirns zu erkennen
Alzheimer Gesellschaft Hamm e.V.  |  02381/ 876 88 59